Projektbeschreibung

Was kann man in Henfstädt unternehmen?

Die kleine Gemeinde Henfstädt ist ein Nachbarort der Stadt Themar und wurde im  Jahr 914 erstmals urkundlich erwähnt. In dem ehemaligen Adelsdorf findet man heute noch die Gebäude der ehemaligen Rittergüter. Geprägt wurde der Ort während des Mittelalters durch drei adelige Familien, die sich hier ansiedelten. Bei einem Spaziergang durch das Dorf kann man die gut erhaltene Bausubstanz der alten Gutshöfe sehen.

Henfstädt gesehen von der Osterburg

Zugang zum Ort hat man über die im Jahre 1857 errichtete  und 60m lange Gewölbebrücke als Kalkstein. Hier kann man in den Sommermonaten am Rande der Werra die Ruhe und Idylle genießen. Im alten Pfarrhaus, einem beeindruckenden Beispiel für die thüringische Fachwerkarchitektur, kann man heute die Heimatstube besichtigen. Hier gibt es auch Ausstellungen zu unterschiedlichen Themen. Für Wanderer besteht die Möglichkeit Henfstädt zu Fuß zu erreichen. Von Themar kommend führt der Weg abseits der Verkehrsstraßen über den Werraburgensteig nach Henfstädt. Ebenso kommen Radfahrer über den Werratal Radweg auf einer Strecke von über 300 km auch an dem Ort vorbei. In der direkten Umgebung von Henfstädt kann man die „Burkhardtsquelle“ oder die Ruine „Steinerne Kirche“ besichtigen. Die Ferienwohnung Rote Villa bei Themar in Thüringen liegt ca. 10 Minuten mit dem Auto von Henfstädt und der Osterburg entfernt.

Die Osterburg bei Henfstädt

Die Burgruine, die über der kleinen Ortschaft Henfstädt liegt, wurde vermutlich im 13. Jahrhundert errichtet. Einst zur Verteidigung der Grafschaft Henneberg errichtet, wurde sie bereits im 15. Jahrhundert ihrem Schicksal überlassen. Über die Namensgebung wurde viele gerätselt, wobei die Himmelsrichtung wohl ausschlaggebend war. Heute kann die Burgruine besichtigt werden. Durch die Lage auf dem Berg wies die Burg einen guten Schutz nach allen drei Seiten auf. Auch der gute Ausblick auf das darunterliegende Werratal und die umgebenden Plateaus boten einen strategischen Vorteil.

Die Osterburg bei Henfstädt

Der über 20m hohe Bergfried, der älteste Teile der Burg, ist noch erhalten. Ihm gegenüber liegt der Burgbrunnen, der in früherer Zeit vermutlich durch ein Gebäude geschützt war. Auch einige der Wehrtürme, in unterschiedlichem Erhaltungszustand, kann man auf der ehemaligen Burganlage erkunden. Bei Interesse kann die Burg auch besichtigt werden. Eine Voranmeldung ist zwingend erforderlich.

Zur Osterburg gelangt man über einen gut ausgebauten und auch beschilderten Pfad. Von Richtung Themar kommend, kann man gleich nach den Bahnschienen das Auto abstellen und den Weg durch den Wald hinauf zur Burg nehmen.

Kanufahren auf der Werra bei Henfstädt

Die Ruhe und Idylle des Werratals genießt man am besten bei einem Ausflug auf der Werra. Während der Tour im Kanu oder Boot kann man sich sprichwörtlich „treiben lassen“. Der Anbieter Kanureich bietet verschieden Touren, sowie professionelles Equipment an. Nach der Einweisung im Umgang mit Kajak oder Kanu bieten sich vielfältige Routen flussabwärts. Die Auswahl an Booten ist groß. Der Anbieter hat sowohl Einer Kajak, Zweier Kajak, als auch Dreier Kajaks im Angebot. Auch Schwimmwesten und Boxen, zum sicheren und wasserdichten Transport von Hab und Gut, werden gestellt. An jeder Stelle flussabwärts kann man das Kanuwandern beenden und sich mit dem Auto abholen und zurück nach Henfstädt bringen lassen. Ausklingen lassen kann man den Ausflug, gemütlich mit Freuden im angeschlossenen Biergarten. Der Kanuverleih hat geöffnet von April bis Oktober.

Der Fluss Werra

Beim Paddeln mit dem Kanu bietet sich entlang der Werra ein unbeschreibliches Naturerlebnis. Erleben Sie blühende Wiesen, malerische Wälder und vielfältige Landschaften aus der Entenperspektive. Wenn sie naturgerecht Verhalten, können sie auch viele Vogelarten entlang des Flusses beobachten. Doch auch im Wasser der Werra gibt es einiges zu entdecken. Bachforelle, Äsche und Hecht finden in dem sommerkühlen und sauerstoffreichen Wasser gute Lebensbedingungen. Eine intakte Natur ist unerlässlich bei einer schönen Fahrt auf dem Fluss. Bitte helfen Sie, diesen Schatz der Natur zu bewahren und zu schützen. Seien sie ein Teil der Natur und kein Eindringling.

Verhaltensregeln beim Kanufahren

Die Natur rund um die Werra ist an vielen Stellen unberührt, da der Schutz der Umwelt einen hohen Stellenwert hat. Damit die heimische Pflanzen- und Tierwelt erhalten bleibt, sollten einige grundsätzliche Regeln beim Fahren mit dem Kanu beachtet werden.

  • Verlassen Sie die Kanus nur an den ausgezeichneten Ein- und Ausstiegsstellen
  • Stören Sie keine Tiere und achten Sie der Brut- und Laichbereiche
  • Achten Sie besonders im Sommer auf Flachwasserzonen und umfahren Sie diese
  • Nehmen Sie ihren Müll mit und halten Sie Ufer und Wiesen sauber
  • Meiden Sie den Kontakt zum Ufer und halten Sie genügend Abstand zu Anglern
  • Seien Sie vorsichtig in der Nähe von Wehranlagen

Erlebnis Kanufahrt

Nach dem Einstieg und den ersten Metern auf dem Fluss kann bereits die Stille spüren. Oft ist man zunächst noch etwas unbeholfen was das Paddeln angeht, doch auch hier lässt das Erfolgserlebnis nicht lange auf sich warten. Es braucht nur ein paar Minuten, bis man weiß, auf welcher Seite das Rudern gerade Sinn macht. Hat man den Bogen erst einmal raus, ist man bereit für das beinahe meditative Erlebnis auf dem Fluss. Schon bald sind sie abseits der Straße und hören nur noch das leise Plätschern der Paddel beim Eintauchen ins Wasser.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Anbieters Kanureich in Henfstädt